Donnerstag, 18. Juni 2009
Der kranke Gedanke Teil I
schlaflosinberlin, 22:47h
Da stand ich heute also in der Bahn, in meiner Handtasche ein abgetrennter Kopf.
In der realen Welt war es ein Salatkopf...sehr unspektakulär, ja noch nicht einmal ungesund.
Doch dieser eine Gedanke ließ mich dann doch nicht los. Was wenn es einrichtiger Kopf wäre. Natürlich ebenfalls in Folie eingeschweißt, damit die ganze Suppe nicht durch die Tasche tropft.
Und so stellte ich mir dann die abgetrennten bleichen Köpfe meiner Mitreisenden vor. Das ganze Szenario..verdrehte Augen, blutverschmiert, vielleicht schon etwas verwest..nicht ganz erntefrisch eben.
Das eigentlich Beunruhigende war aber, dass es mir gar nicht so schrecklich vorkam, wie es wohl hätte sein müssen...
Wer weiß, ob nicht jemand wirklich einen abgetrennten Kopf mit sich herumtrug???
In der realen Welt war es ein Salatkopf...sehr unspektakulär, ja noch nicht einmal ungesund.
Doch dieser eine Gedanke ließ mich dann doch nicht los. Was wenn es einrichtiger Kopf wäre. Natürlich ebenfalls in Folie eingeschweißt, damit die ganze Suppe nicht durch die Tasche tropft.
Und so stellte ich mir dann die abgetrennten bleichen Köpfe meiner Mitreisenden vor. Das ganze Szenario..verdrehte Augen, blutverschmiert, vielleicht schon etwas verwest..nicht ganz erntefrisch eben.
Das eigentlich Beunruhigende war aber, dass es mir gar nicht so schrecklich vorkam, wie es wohl hätte sein müssen...
Wer weiß, ob nicht jemand wirklich einen abgetrennten Kopf mit sich herumtrug???
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Donnerstag, 18. Juni 2009
Schlaflos
schlaflosinberlin, 00:54h
Hallo Webwelt,
ich bin hier, drin, aber auch da draußen.
Die Einsamkeit treibt mich hier her. Eigentlich traurig.
Hier sehe ich nicht ein einziges Gesicht. Hier kann ich niemandem die Hand geben. Aber da draußen bin ich einsam. In einer Stadt in der ich an manchen Tagen nicht mal den Arm ausstrecken müsste um irgendeinen anderen Menschen zu berühren.
Hier bin ich.
Schlaflos irgendwie
ich bin hier, drin, aber auch da draußen.
Die Einsamkeit treibt mich hier her. Eigentlich traurig.
Hier sehe ich nicht ein einziges Gesicht. Hier kann ich niemandem die Hand geben. Aber da draußen bin ich einsam. In einer Stadt in der ich an manchen Tagen nicht mal den Arm ausstrecken müsste um irgendeinen anderen Menschen zu berühren.
Hier bin ich.
Schlaflos irgendwie
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